FW.3-2: Umgang mit suizidgefährdeten Personen

Ziele/ Inhalte:

1. Auseinandersetzung mit dem Tabuthema Suizid

2. Überprüfung der eigenen Einstellung zum Thema

3. Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen

4. Förderung der taktischen Handlungskompetenz im Umgang mit Menschen in suizidalen Krisensituationen

In diesem Seminar zum Themenkreis Suizidalität und Suizid wechseln theoretische und praktische Inhalte einander ab. Neben Begriffserklärungen und Bewertungen des suizidalen Handelns, werden Ihnen Basisinformationen aus soziologischer Sicht vermittelt. Im Mittelpunkt steht hierbei immer die suizidale Krise.

Die praxisorientierten Seminarteile beinhalten das konkrete Vorgehen in Akutsituationen. Ziel ist die Förderung Ihrer taktischen Handlungskompetenz im Einsatzgeschehen, sowie die Herstellung einer angemessenen, größtmöglichen Handlungssicherheit. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Techniken zur Eigensicherung, der Annäherung und Kontaktaufnahme, sowie der Gesprächsführung mit suizidalen Personen. Dies wird insbesondere an Fallbeispielen erarbeitet. 

Weiterhin wird darauf eingegangen, wie ein solcher Einsatz angemessen nachbereitet werden sollte, insbesondere, wenn die Person den Suizid im Beisein der Einsatzkräfte vollzieht.

Diese Veranstaltung kann gem. Runderlass des MAGS vom 21.01.1997 - V C 6-0717.8 als Anteil zur 30-stündigen Fortbildung des in der Notfallrettung und dem Krankentransport eingesetzten nichtärztlichen Personals nach §5 Abs. 5 RettGNRW (Neue Fassung §5 Abs. 4 RettGNRW) anerkannt werden. Pro Veranstaltungstag werden 6 Stunden angerechnet.

Zielgruppen: F/B alle Angehörigen der Feuerwehren und Rettungsdienste

Veranstaltungsform: Seminar

Veranstaltungsleitung: Guido Kolk, Polizeihauptkommissar

Termin(e): am 29.11 und 30.11.2017, jeweils von 09.00-16.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Grundsätzlich
StudienInstitut NiederrheiN, Theaterplatz 1, 47798 Krefeld
Nähere Angaben entnehmen Sie bitte Ihrer Einladung

Preis:   250,00 EURO inkl. Kaffee, Tee, Wasser, Obst, belegte Brötchen und Gebäck

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